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201602 swittalek kasernen
Markus Swittalek

Kasernen in Österreich
Baudenkmale und Zeugnisse unserer Vergangenheit

Österreich ist reich an kulturellem Erbe. Wenig Beachtung finden dabei Kasernen und andere militärische Hochbauten. Doch alleine ihre Präsenz führt uns die Vergangenheit unseres Landes und des Militärs vor Augen. Heute sind zahlreiche der erhaltenswürdigen Objekte bedroht, nicht nur durch allgemeine Verfallserscheinungen, sondern auch durch Sanierungen oder Umbauten, die allzu oft unbedacht vorgenommen werden. Dabei wird keine Rücksicht auf die Besonderheiten des Gebäudes genommen oder Qualitäten werden nicht erkannt. Kasernen in Österreich gibt einen Überblick über die historische Entwicklung dieser Bauaufgabe, über Baustile und ihre Zeit, aber auch über Erfordernisse verschiedener Waffengattungen, in der Bundeshauptstadt und im Hochgebirge. Dieses Werk soll das Bewusstsein für unser kulturelles Erbe stärken und einen Leitfaden im Umgang mit militärischen Baudenkmalen und Zeugnissen unserer Vergangenheit bilden.
201503 Zeitreise
Markus P. Swittalek

Zeitreise Österreich - Die "Soldatenstadt"

Mit dem Aufkommen der stehenden Heere im 17. Jahrhundert stellte sich die Frage der Unterbringung der Soldaten in Zeiten des Friedens. Um die Soldaten besser kontrollieren zu können, wurden sie im 18. Jahrhundert nicht mehr in zivilen Unterkünften einquartiert, sondern in eigenen Kasernen untergebracht, die teils eigens errichtet, teil aus aufgelassenen Klöstern hervorgegangen waren. Im 19.und 20. Jahrhundert entwickelten sich verschiedene Typen der Kasernen – oft, ähnlich wie Spitäler, in einer Art Pavillon-Bauweise, und meist etwas außerhalb der Städte gelegen. Als man in den 1980er Jahren in Österreich neue Kasernen baute, entwickelte sich der Typus der "Soldatenstadt".
201504 unser auftrag
Markus Swittalek

Kasernen in Österreich -  Baudenkmale und Zeugnisse unserer Vergangenheit

Österreich ist reich an kulturellem Erbe. Der Bogen unserer Kulturgeschichte spannt sich über mehrere Jahrtausende. In den letzten Jahrzehnten haben sich das Bewusstsein im Umgang mit historischer Substanz und der Denkmalbegriff stark gewandelt. Kasernen und militärische Bauten fanden dabei oft wenig Beachtung. Dabei geben diese Gebäude nicht nur Einblick in die Militärgeschichte, sondern auch in die Sozialgeschichte, lassen den Wandel an funktionalen Erfordernissen, gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen erkennen und veranschaulichen die technischen Möglichkeiten unterschiedlicher Epochen.
Das Josephinum (2014)
Markus Swittalek

Das Josephinum - Aufklärung. Klassizismus. Zentrum der Medizin

Die Zeit der Aufklärung in Österreich – auch als Josephinismus bekannt – war nicht nur eine spannende Epoche sondern eine Zeit der Weichenstellung für Österreich, deren Ergebnisse bis heute nachwirken. Namen wie Mozart, Casanova, Haydn und vielmehr sind in unser kollektives Gedächtnis eingeschrieben. Getragen wurden diese Veränderungen von Kaiser Joseph II., erkannte in sehr deutlicher Form die Bedeutung des Militärs als Innovationsträger und die Architektur als Ausdrucksform. Gerade in den vergangenen Jahren wurde seine Bedeutung seiner Person in verschiedenen Punkten neu bewertet. Mit dem Josephinum – der medizinisch-chirurgischen Militärakademie - hat er sich ein Denkmal gesetzt. Einst galt es als eine der Top-Sehenswürdigkeiten in Wien. Heute ist mit ihm der medizinische Distrikt weltweit einzigartig. Das Josephinum wurde für Forschung, Lehre und Kunst errichtet. Als lebendiges Denkmal soll dieses Haus auch in Zukunft diese Intention erfüllen: Josephinum – Klassizismus. Aufklärung. Zentrum der Medizin.
Burgenverein (2013)
Makus Swittalek

Das Josephinum - Ein Palast für Äskulap

Wie ein ungehobener Schatz schlummert das Josephinum in der Wiener Währingerstrasse - gestiftet als „IOSEPHINISCHE MEDICO CHIRURGISCHE MILITAIR ACADEMIE“ durch Kaiser Joseph II.  auf Anregung des persönlichen Chirurgen und Vertrauten, Johann Alexander von Brambilla (Giovanni Alessandro de Brambilla, 1728–1800), errichtet nach Plänen des KK Hofarchitekten Isidore Canevale (1730– 1786) wurde das Haus 1785 eröffnet. Diese Ikone des Klassizismus in Österreich wurde als Akademie mit den Statuten einer Universität zur Ausbildung von Ärzten, Chirurgen und Hebammen für den zivilen und militärischen Bereich geschaffen. Vom Grundriss her entspricht das Josephinum, das nicht zuletzt als Repräsentationsbau angelegt war, einem fürstlichen Palast.
Faszination Josephinum
Markus Swittalek

Faszination Josephinum - Josephinischer Klassizismus - Architektur und Städtebau im Sinne der Aufklärung und die Entstehung des medizinischen Distrikts mit dem Josephinum in Wien

Bis in die 1780er Jahre war Wien geprägt vom österreichischen Barock, von der Architektursprache eines Lukas von Hildebrand oder auch eines Johann Bernhard Fischer von Erlach mit ihren geschwungenen Formen, später überhöht durch das Rokoko. Dem wurden mit dem Klassizismus auch Gedanken und Ziele der Aufklärung entgegengesetzt. Die Öffnung, Erweiterung und Durchgrünung der Stadt waren Ziele, die von Kaiser Joseph II. selbst definiert und auch in Angriff genommen wurden. Er wollte eine gesündere Stadt. Zu den Maßnahmen zur Verbesserung der Luftgüte bzw. der Hygiene zählten auch die Auflösungen von innerstädtischen Friedhöfen und deren Verlegung an den Stadtrand, Vorschriften zum täglichen Abspritzen der Straßen zwecks Staubbindung und die Pflanzungen von Alleen entlang von Straßenzügen. Bestandteil dieser Überlegungen war auch die Errichtung medizinischer Einrichtungen. Innerhalb einer Gesamtbauzeit von vier Jahren wurde in Wien ein gewaltiger medizinischer Komplex zwischen Alserstraße und Währingerstraße realisiert: Ein Zivilspital mit 2.000 Betten, mit einer Klinik für die praktische Ausbildung von Ärzten, ein Spezialbau zur Unterbringung von 250 Geisteskranken, ein Militärspital mit 1.200 Betten, eine medizinisch-chirurgische Akademie für 200 Studenten, ein Internatsgebäude für die Zöglinge und ein Heilkräutergarten: Dieser medizinische Komplex war und ist einmalig in Europa. Und Teil dieses Gesamtkonzepts war das Josephinum.

Unser Auftrag (2021)
Markus Swittalek

Das Josephinum – eine Militärakademie

Das Josephinum ist nicht nur ein Schlüsselbau des Klassizismus in Österreich, das architektonische Manifest Kaiser Joseph II. und der Aufklärung in Österreich, sondern auch die Ikone des österreichischen Militärsanitätswesens. Wie ein ungehobener Schatz schlummert das Josephinum in der Wiener Währingerstrasse. Heute sind hier das Department und die Sammlungen der Medizinischen Universität Wien untergebracht. Zu besichtigen sind das Museum der Geschichte der Medizin und die weltberühmte anatomische Wachsmodellsammlung aus dem 18. Jahrhundert.

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